Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die im Kieferknochen verankert wird. Darauf kann eine Krone, eine Brücke oder eine implantatgetragene Prothese befestigt werden.
In der Praxis Dr. Javadi & Kollegen plant Dr. Javadi als Geprüfter Experte der Implantologie (DGOI) Implantatbehandlungen mithilfe dreidimensionaler Diagnostik. Vor Behandlungsbeginn erhalten Sie einen individuellen Heil- und Kostenplan.
Ein Implantat bildet einen natürlichen Zahn in drei Teilen nach. Es sitzt fest im Kieferknochen und kann so einen Zahnersatz stabil tragen, ohne dass gesunde Nachbarzähne beschliffen werden müssen.
Geprüfter Experte der Implantologie (DGOI)
Die Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI) vergibt diese Auszeichnung nicht einmalig, sondern überprüft sie in festen Abständen erneut. Grundlage sind unter anderem ein anerkanntes Curriculum, eine bestandene Prüfung sowie der Nachweis einer festgelegten Zahl gesetzter oder versorgter Implantate.
Welche implantatgetragene Lösung infrage kommt, hängt davon ab, wie viele Zähne fehlen und wie der Kieferknochen beschaffen ist. Einen ersten Eindruck gibt Ihnen die folgende Übersicht, die genaue Empfehlung folgt nach einer Untersuchung.
Eine einzelne Lücke lässt sich mit einem Implantat und einer Krone schließen, ohne die Nachbarzähne zu beschleifen. Sie bleiben unangetastet.
Fehlen mehrere benachbarte Zähne, kann eine implantatgetragene Brücke die Lücke schließen, oft mit weniger Implantaten als fehlenden Zähnen.
Auch ein zahnloser Kiefer lässt sich mit festen Zähnen auf vier oder sechs Implantaten versorgen (All-on-4 und All-on-6). Welches Konzept passt, klären wir anhand Ihres Befunds. Mehr zum Zahnersatz
Von der ersten Beratung bis zur fertigen Krone vergehen häufig mehrere Monate; je nach Knochenaufbau und Einheilung kann es auch länger dauern. Für sichtbare Lücken kann in vielen Fällen ein Provisorium geplant werden, sodass Sie in dieser Zeit versorgt sind.
Wir besprechen Ihre Situation und erstellen bei Bedarf eine dreidimensionale Aufnahme. So planen wir Position, Tiefe und Winkel des Implantats präzise. 1 Termin
Ist zu wenig Knochen vorhanden, kann er vorher aufgebaut werden. Nicht jeder braucht das; ob und wie viel, zeigt die Untersuchung. je nach Befund
Die künstliche Wurzel wird schonend und meist unter örtlicher Betäubung eingesetzt. Auf Wunsch besprechen wir Möglichkeiten zur Beruhigung für ängstliche Patientinnen und Patienten. 1 Termin
Das Implantat verwächst mit dem Kieferknochen. In dieser Zeit tragen Sie bei sichtbaren Lücken in der Regel ein Provisorium. mehrere Monate
Zum Schluss wird die individuelle Keramikkrone angefertigt und eingesetzt. Das Ergebnis sitzt fest und ist optisch an Ihre Zähne angepasst. 2–3 Termine
Eine seriöse Pauschalsumme für ein Implantat lässt sich vorab nicht nennen. Der Eigenanteil hängt von Ihrem Befund, Ihrem Bonusheft, Ihrer Versicherung und der gewählten Versorgung ab. Was wir Ihnen aber zusichern: Sie kennen Ihren Anteil, bevor die eigentliche Behandlung beginnt. Wir erstellen dafür einen schriftlichen Heil- und Kostenplan und legen ihn Ihrer Kasse zur Genehmigung vor.
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt bei Zahnersatz keinen prozentualen Anteil Ihrer Rechnung, sondern einen Festzuschuss auf die Regelversorgung für Ihren Befund. Mit lückenlos geführtem Bonusheft fällt dieser Zuschuss höher aus.
Gesetzlich, privat oder mit Zahnzusatzversicherung: Jede Konstellation führt zu einem anderen Eigenanteil. Deshalb nennen wir keine Pauschalpreise, sondern rechnen für Ihre konkrete Situation.
Ob Standardversorgung oder hochwertigere Lösung, ob eine Ratenzahlung gewünscht ist: Ihr Kostenplan bildet genau die Variante ab, für die Sie sich entscheiden, Position für Position.
Der Rückruf ist unverbindlich und kostenfrei. Ob für eine Untersuchung oder eine 3D-Diagnostik Kosten entstehen, klären wir vor dem Termin transparent mit Ihnen. So gibt es keine Überraschungen.
Auf Wunsch verteilen Sie Ihren Eigenanteil in Raten. Bei Laufzeiten bis zu sechs Monaten zinsfrei. Die Konditionen besprechen wir individuell.
Grundsätzlich sind Implantate für die meisten Erwachsenen mit abgeschlossenem Kieferwachstum möglich. Ein geringes Knochenangebot ist heute meist kein Ausschlussgrund mehr, oft lässt es sich durch einen Knochenaufbau ausgleichen. Einige Faktoren klären wir vor der Behandlung mit Ihnen.
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff sind unter anderem Schwellungen, Nachblutungen, Entzündungen oder Einheilungsstörungen möglich. Persönliche Risikofaktoren und die Lage wichtiger anatomischer Strukturen werden vorab geprüft und im Beratungsgespräch erläutert. Eine präzise Behandlungsplanung hilft, solche Risiken gering zu halten.
Die meisten der genannten Punkte sind keine endgültigen Ausschlussgründe. Ob ein Implantat für Sie infrage kommt, klären wir in einem persönlichen Beratungsgespräch.
Während des Eingriffs sind dank örtlicher Betäubung normalerweise keine Schmerzen zu erwarten. Nach der Behandlung kann es zu einer leichten Schwellung kommen, die sich in der Regel gut behandeln lässt und meist rasch abklingt.
Wenn Sie Angst vor dem Zahnarzt haben, sind Sie hier richtig: Wir nehmen uns Zeit, erklären jeden Schritt vorher und vereinbaren ein Handzeichen, bei dem sofort gestoppt wird. Über zusätzliche Möglichkeiten zur Beruhigung beraten wir Sie individuell.
Die Fähigkeiten des Arztes sind fantastisch. Alles wurde ruhig erklärt, ich habe mich zu keinem Zeitpunkt gedrängt gefühlt.
Man fühlt sich jederzeit ernst genommen und gut aufgehoben. Genau das, was man bei so einer Entscheidung braucht.
Keine langen Wartezeiten und ein respektvoller Umgang mit den Ängsten der Patienten.
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Einen Pauschalpreis können wir seriös nicht nennen, weil der Betrag von mehreren Faktoren abhängt: von Ihrem Befund, davon ob ein Knochenaufbau nötig ist, von der gewählten Versorgung, Ihrem Bonusheft und Ihrer Versicherung. Entscheidend für Sie ist ohnehin nicht der Listenpreis, sondern Ihr Eigenanteil nach Abzug des Kassenzuschusses. Diesen ermitteln wir in einem Beratungsgespräch und halten ihn in einem schriftlichen Heil- und Kostenplan fest, den Sie kennen, bevor die Behandlung beginnt. Auf Wunsch besprechen wir auch eine Ratenzahlung.
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt das Implantat selbst in der Regel nicht, es gilt als Privatleistung. Sie zahlt einen Festzuschuss für den Zahnersatz, und zwar auf Basis der Regelversorgung für Ihren Befund (bei einer einzelnen Lücke meist eine Brücke). Nach der aktuellen gesetzlichen Regelung beträgt dieser Zuschuss einen festen Anteil der Regelversorgung und steigt mit lückenlos geführtem Bonusheft: 60 Prozent ohne Bonusheft, 70 Prozent nach fünf und 75 Prozent nach zehn Jahren. Nur in seltenen medizinischen Ausnahmefällen, etwa nach Unfällen oder Tumorerkrankungen, kann die Kasse mehr übernehmen. Höherwertige Materialien, die über die Regelversorgung hinausgehen, tragen Sie selbst; eine Zahnzusatzversicherung kann einen Teil des Eigenanteils erstatten.
Ein Implantat hat den Vorteil, dass gesunde Nachbarzähne in der Regel nicht beschliffen werden müssen. Eine Brücke kann dagegen sinnvoll sein, wenn die Nachbarzähne bereits stark gefüllt oder überkronungsbedürftig sind. Welche Versorgung geeigneter ist, hängt vom individuellen Befund ab und lässt sich am besten in einem Beratungsgespräch klären.
Bei guter Pflege und regelmäßiger Kontrolle können Implantate viele Jahre halten. Entscheidend sind eine gründliche tägliche Mundhygiene, die Reinigung der Zwischenräume und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen. Auch der Verzicht auf Rauchen wirkt sich positiv auf die Haltbarkeit aus. Wie lange ein Implantat im Einzelfall hält, hängt von der Pflege und Ihrer allgemeinen Mundgesundheit ab.
Ja, in geeigneten Fällen bieten wir eine Sofortimplantation mit Sofortversorgung an, etwa wenn genügend gesunder Knochen vorhanden ist und keine akute Entzündung vorliegt. Dabei kann in derselben Sitzung ein provisorischer Zahn eingesetzt werden, sodass Sie die Praxis nicht mit einer sichtbaren Lücke verlassen. Ob eine Sofortversorgung in Ihrem Fall möglich ist, zeigt die Untersuchung mit 3D-Diagnostik.
Ja. Bei einem zahnlosen oder stark geschädigten Kiefer können wir einen festen Zahnersatz auf vier (All-on-4) oder sechs (All-on-6) Implantaten verankern. Diese Konzepte kommen ohne herausnehmbare Prothese aus und geben Ihnen wieder feste Zähne. In geeigneten Fällen ist eine Sofortversorgung möglich. Ob All-on-4 oder All-on-6 für Sie infrage kommt, hängt von Knochenangebot und Befund ab, das klären wir nach einer 3D-Diagnostik.
Ja. Neben Implantaten aus Titan bieten wir auch metallfreie Implantate aus Keramik (Zirkonoxid) an. Sie können eine Option sein, wenn Sie eine metallfreie Lösung bevorzugen oder eine Metallunverträglichkeit bekannt ist. Beide Materialien sind gut verträglich. Welches sich für Ihre Situation eignet, besprechen wir individuell mit Ihnen.
Ist zu wenig Knochen vorhanden, kann er vor der Implantation aufgebaut werden. Ein geringes Knochenangebot ist heute meist kein Ausschlussgrund mehr. Ob und in welchem Umfang ein Knochenaufbau nötig ist, zeigt die dreidimensionale Aufnahme Ihres Kiefers. Mehr dazu lesen Sie auf unserer Seite zum Knochenaufbau .
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff sind unter anderem Schwellungen, Nachblutungen, Entzündungen oder Einheilungsstörungen möglich. Diese Risiken lassen sich durch eine sorgfältige Voruntersuchung und eine präzise Planung gering halten. Persönliche Risikofaktoren und die Lage wichtiger anatomischer Strukturen prüfen wir vorab und besprechen sie mit Ihnen im Beratungsgespräch.
In vielen Fällen ja, allerdings mit besonderer Sorgfalt. Starkes Rauchen kann die Einheilung verschlechtern, und ein schlecht eingestellter Diabetes erhöht das Risiko für Entzündungen. Beides ist jedoch selten ein absoluter Ausschlussgrund: Häufig lässt sich das Risiko durch eine gute Einstellung des Diabetes, eine Reduktion des Rauchens und engmaschige Kontrollen verringern. Wir klären Ihre individuelle Situation im Beratungsgespräch.
In den ersten Tagen nach dem Eingriff sollten Sie harte Speisen meiden und die Wunde schonen; weiche Kost unterstützt die Heilung. Verzichten Sie in dieser Zeit möglichst auf Rauchen und Alkohol, da beides die Einheilung beeinträchtigen kann. Wichtig ist eine gründliche, aber vorsichtige Mundhygiene. Nach der Eingewöhnung können Sie wieder normal essen. Wir geben Ihnen nach der Behandlung genaue Hinweise mit.
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